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Denn Ort durchziehen 29 Strassen mit 496 Häusern. Die Gemarkungsfläche beträgt 790 Hektar, wovon etwa 118
Hektar auf Waldgebiet entfallen. Die Gemarkung selbst ähnelt einem Rechteck, das sich mit etwa vier Kilometer
Länge und zwei Kilometer Breite von Süd nach Nord erstreckt. Der nördliche Teil zur Queich hin ist meist mit
Wiesen und Wald bedeckt, während in der Mitte und im Süden fruchtbares Ackerland und Weinberge überwiegen.
Hier gedeihen außer Getreide, Kartoffeln und Rüben auch Tabak, Zwiebeln, Salat, Gemüse und viele andere
Sonderkulturen. In den Jahren 1961 bis 1965 wurde die Flurbereinigung verwirklicht. Das Dorf selbst hat sich
durch Neubaugebiete vor allem nach Norden hin erweitert. Die zentrale Lage der Gemeinde ermöglicht den
Einwohnern, in verhältnismäßig kurzer Zeit Landau oder Germersheim, aber auch Neustadt, Speyer und Karlsruhe
zu erreichen. Die Verkehrstechnischen Anbindungen an die B 9 bzw. A 65 sind günstig gelegen. Ausflüge an den
Rhein, zur Haardt oder in den Pfälzerwald sind auch mit dem Fahrrad möglich.
Das kulturelle und sportliche Ortsgeschehen wird von mehreren Vereinen gestaltet. An öffentlichen Gebäuden
verfügt Ottersheim auch über einen Kindergarten und die Grundschule mit geräumiger Turnhalle. Auf dem Friedhof
wurde 1969 die Leichenhalle errichtet. Seit 1970 gibt es in der Dorfmitte das Pfarrheim. Das im Jahre 1902
erbaute alte Schulhaus wurde in ein attraktives Bürgerhaus umgestaltet, dem sich der Dorfplatz und der
Kerweplatz anschließen.
Als politische Gemeinde gehört Ottersheim seit der Verwaltungsreform im Jahre 1972 mit den Gemeinden
Bellheim, Knittelsheim und Zeiskam zur Verbandsgemeinde Bellheim. Auszug aus dem Buch "Daheim in Ottersheim" von Berthold Feldmann. |