v.l.n.r. 1. Beigeordneter und Ortsbürgermeister Gerald Job, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Bürgermeister Dieter Adam, MdB Barbara Schleicher-Rothmund, Ortsbürgermeister Paul Gärtner

EINFÜHRUNG DER EHRENAMTSKARTE

OFFIZIELLE UNTERZEICHNUNG MIT FRAU MINISTERPRÄSIDENTIN DREYER IM RATSSAAL DER VERBANDSGEMEINDE BELLHEIM.

Zur Einführung der Ehrenamtskarte konnte Bürgermeister Dieter Adam am vergangenen Freitagnachmittag Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung begrüßen.

Sie könne nicht jede Kooperation zwischen dem Land und den beteiligten Kommunen vor Im SitzungssaalOrt unterzeichnen, da jedoch die Verbandsgemeinde Bellheim als 100. Kommune die Ehrenamtskarte einführe, sei sie gerne nach Bellheim gekommen, sagte die Ministerpräsidentin und betonte: „Die sehr hohe Wertschätzung gegenüber dem Ehrenamt ist mir wichtig und das möchte ich mit dem Besuch auszudrücken“. Sie sei stolz darauf, dass Rheinland-Pfalz mit 48,3 % ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger bundesweit einen Spitzenplatz belege. Die Ehrenamtskarte sei eine Wertschätzung durch die Kommunen und das Land und es sei toll, dass so viel ehrenamtlich getan wird. Für 5 Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtliches Engagement kann man die Ehrenamtskarte erhalten und damit Vergünstigungen auf Landesebene beim Besuch von staatlichen Burgen und Schlössern, wobei sie das Arp Museum Rolandseck hervorhob. Die Vergünstigungsliste sei mittlerweile auf 425 Positionen angewachsen. Die Verbandsgemeinde Bellheim sei die 2. Kommune im Landkreis Germersheim. Jede Gemeinde ist für die Ehrenamtler ein Gewinn und eine große Freude. Die Aufnahme von 350."Gudes vun Bellem"000 Flüchtlingen in 2015 und 13.000 dieses Jahr sei nur möglich gewesen durch eine unglaublich positive Bevölkerung. Zum Ende stellte sie fest: „Wir sollten stolz sein als Bundesland und es sei ein gutes Zeichen, dass Offenheit in unserem Land gelebt wird“.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die 100. Kommune in Rheinland-Pfalz sind, die das bürgerschaftliche Engagement mit dieser Ehrenamtskarte fördert und belebt“, sagte Bürgermeister Adam. Die Verbandsgemeinde Bellheim verfüge über ein breit gefächertes sportliches, kulturelles und gesellschaftliches Angebot mit nahezu 110 Vereinen und Organisationen. Die Jugendarbeit werde großgeschrieben; jährlich erhalten die örtlichen Vereine eine besondere Jugendförderung mit laufenden Zuschüssen von der Verbandsgemeinde in Höhe von rd. 30.000 Euro. Die Verbandsgemeinde habe es sich zur Aufgabe gemacht, das Ehrenamt besonders auszuzeichnen und verstärkt zu fördern.

„Das große ehrenamtliche Engagement in unseren Vereinen ist für die lebendige Dorfgemeinschaft und unsere Gesellschaft unverzichtbar und macht unsere Verbandsgemeinde so attraktiv“, so Bürgermeister Adam weiter. Die Bereitschaft der Bürger hierzu sei ungebrochen groß. Alle leisten Tag für Tag unersUnterzeichnung der Vereinbarungetzbare Arbeit für die Gemeinden. Dafür spricht er allen ehrenamtlich Engagierten Dank und Anerkennung aus. Als Bürgermeister sei es ihm eine Herzensangelegenheit, das Ehrenamt wo immer möglich zu stärken. „Wir alle wollen, dass die Wohn- und Lebensqualität in unserer Verbandsgemeinde allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt“, führt er aus. Die Ehrenamtskarte gebe hierzu neue Impulse und sei ein attraktives Instrument, das unentgeltliche Engagement zu würdigen. Dies sei auch der übereinstimmende Wille aller Ratsmitglieder, die die Einführung der Ehrenamtskarte daher einstimmig beschlossen haben.

Ortsbürgermeister Paul Gärtner hob hervor, dass die ehrenamtliche Arbeit nicht hoch genug zu bewerten und nicht zu bezahlen sei.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung, bei der rund 50 Besucher anwesend waren, nutzte die Ministerpräsidentin die Gelegenheit für viele kurze Gespräche.


Wie die Ehrenamtskarte beantragt werden kann, erfahren Sie HIER.


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