KI-generiertes Bild einer großen Drüsenameise

Große Drüsenameise

Wichtige Informationen zur invasiven Ameisenart Tapinoma magnum

In Teilbereichen der Ortsgemeinde Bellheim wurde die invasive Ameisenart Tapinoma magnum (Große Drüsenameise) nachgewiesen.

Die Bekämpfung in den öffentlichen Bereichen, wie Straßen oder Gehwegflächen sowie den Grünbeeten wird durch den örtlichen Bauhof erfolgen. Für die Bekämpfung auf privaten Grundstücken ist jeder Grundstückseigentümer selbst verantwortlich.

Daher ist es notwendig, dass auch die betroffenen Grundstückseigentümer bei der Bekämpfung der invasiven Art mithelfen!

Wie erkennt man die Ameise

Bevorzugter Lebensraum: warme, sonnige, trockene Bereiche, vor allem sandige Böden unter Pflastersteinen.

Geruch: Zerdrückte Ameisen riechen auffällig nach ranziger Butter, Zitrusfrucht oder Nagellack (Aceton), heimische Ameisen verströmen beim Zerdrücken keinen Geruch.

Aussehen: schwarz, ca. 2,5 bis 3,5 mm groß, Arbeiterinnen sind meist unterschiedlich groß, bildet breite, mehrspurige „Ameisen-Autobahnen".

Puppen: Nacktpuppen ohne Kokon, Beine bereits sichtbar, Eier und Puppen sind weiß-transparent.

Wie kann man die Ausbreitung vermeiden?

Pflanzen kontrollieren: vor dem Erhalt oder Kauf Wurzelballen auf Nester prüfen, keine Pflanzen aus dem eigenen Garten verschenken (Verbreitungsgefahr!).

gute Sichtverhältnisse schaffen: regelmäßig Laub und Unkraut an Wegen und Grundstücksrändern entfernen, um Nester und Ameisenstraßen früher zu erkennen.

Nahrungsgrundlage entziehen: keine zucker- oder eiweißhaltigen Abfälle kompostieren.

Grünschnitt kontrollieren: anfallender Grünschnitt und Wurzelballen vor der Entsorgung untersuchen, nur bei offiziellen Annahmestellen entsorgen, regelmäßige Kontrolle der Abfalltonne.

Wie kann man sie selbst bekämpfen?

Heißwasser: Bei gut zugänglichen Nestern hilft der Einsatz von Heißwasser, die Ameisen zu reduzieren.

Kieselgur: Kieselgur ist ein natürlicher Wirkstoff aus versteinerten Kieselalgen, der den Insekten Feuchtigkeit entzieht und sie zum Austrocknen bringt. Kieselgur muss trocken gelagert und gestreut werden. Beim Ausbringen sind die Angaben des Herstellers zu beachten, grundsätzlich ist dies für Menschen und Haustiere sicher.

Natron: Ameisen meiden Natron, besonders in Kombination mit Puderzucker (Verhältnis 1:1). Diese Methode wirkt vor allem auf die Arbeiterinnen, nicht aber auf deren Königinnen.

Essigwasser: Ein Essig-Wasser-Gemisch (Verhältnis 1:1) kann die Pheromonspuren stören und Ameisen vorübergehend vertreiben.

Weitere Maßnahmen: Ameisenköder aus dem Handel verwenden, Leimringe an Bäumen und Sträuchern anbringen, faules Obst und Maden entfernen, um Nahrungsquellen zu eliminieren, bei Bedarf einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen.  

Meldung von Verdachtsfällen

Verbandsgemeinde Bellheim
Ordnungsbehörde
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